Theatergruppe BLAUEN

Frühere Theateraufführungen

"WG wider Willen" 2017
Komödie in drei Akten von R. E. Britting, Dialektbearbeitung von Eva Belart
Regie: Eveline Heim
Regieassistenz: Theres Wiggenhauser Plattner
Souffleuse: Cora Kuntze
Technik: Thomas Heim

Hereingefallen auf einen zwielichtigen Wohnungsvermieter finden sich Rainer und Heidi, einander völlig unbekannt und beide mit einem "gültigen" Mietvertrag in der Hand, in ein und derselben Wohnung wieder.

Beide wollen die Wohnung behalten, beide wollen alleiniger Mieter sein. Wer zieht aus - wer bleibt? Rainer, der sattelfeste Junggeselle oder die grundsatztreue Heidi mit Mutter und bester Freundin im Schlepptau?

Fetzige Wortgefechte und raffinierte Intrigen geben sich die Hand - ein köstliches Vergnügen mit ausnehmend starken Frauenrollen.

Es spielten mit: Markus Neuenschwander, Pia Cueni, Ruth Höfler, Géraldine Köbberich, Myriam Schwyzer, Bruno Frossard, Vinzenz Nogués, Roger Brencklé, Otti Fleury

 
"Verliebt - Verlobt - Verheiratet" 2016
Trilogie in 3 Akten aus drei unterschiedlichen Werken von Anton Tschechow ("Dr Bär", "Dr Hürotsatrag") und Max Frisch ("Die grosse Wut des Philipp Hotz")
Regie und Übersetzung: Georges H. Wolf
Souffleuse: Cora Kuntze
 
Die im Mittelpunkt stehenden Personen heissen Popówa, Smirnóff, Tschubukow, Lomow und Hotz. Die einen lassen sich zu einem gefährlichen Duell um Geldschulden hinreissen. Die anderen verwickeln sich in einen unerbittlichen Streit um ein Stück Land oder sehen nur noch die Flucht in die Fremdenlegion. "Nur nicht die Wut verlieren", ermahnt sich Hotz im letzten Akt selbst. Doch gelingt es ihm, aus seinem Leben auszubrechen? Wir ahnen es schon...
 
Es spielten mit: Pia Cueni, Bruno Frossard, Ruth Höfler, Géraldine Köbberich, Markus Neuenschwander, Patrick Neuenschwander und Theres Wiggenhauser Plattner
 
 
"D Muetter und dr Ängel" 2015
Komödie in 2 resp. 3 Akten von Donald R. Wilde
Regie: Tamara Jeisy Brodbeck
Aufführungsrechte: Breuninger Theaterverlag
 
Eleonora Reinsprecht ist 76 Jahre alt. Zeit, sie im Altersheim unterzubringen. So denkt jedenfalls ihr Sohn. Eleonora aber fühlt sich abgeschoben und überflüssig. Da erscheint ihr ein Wesen, das sich "Todesengel" nennt. Aber Eleonora ist noch nicht so weit. Sie erbitte sich noch die Erfüllung dreier Wünsche. Erstens: Sie möchte in der Familie ihres Sohnes leben. Das aber wird im Zusammenleben mit der Schwiegertochter eher zur Vorhölle, so dass es Eleonora vorzieht, wieder ins Altersheim zu gehen. Der 2. Wunsch: Sie möchte noch einmal die Liebe erleben; und tatsächlich lernt sie den alten Draufgänger Franco Berlusconi kennen. Und der 3. Wunsch: ....
 
Das Ensemble: Ruth Höfler als Eleonora Reinprecht (Witwe, Mutter von Hardy), Bruno Frossard als Hardy Reinprecht (Sohn von Elli), Géraldine Köbberich als Frau Krummenacher (Leiterin Altersheim "Aabigsunne"), Myriam Schwyzer als Rösli Steinberger (Mitbewohnerin Altersheim "Aabigsunne"), Marina Costantini als Martha Armbruster (Mitbewohnerin Altersheim "Aabigsunne"), Silvia Tarda als Bertheli Freudiger (Mitbewohnerin Altersheim "Aabigsunne"), Martin Schwyzer als Alexander (Himmlischer Sendbote), Pia Cueni-Durrer als Doris Reinprecht (Frau von Hardy), Tamara Jeisy Brodbeck als Katja (Au-Pair bei Doris und Hardy) und Markus Neuenschwander als Franco Bernasconi (Witwer, Pensionär im Altersheim "Aabigsunne")


"Vier Wuche Probezyt" 2014 / 25 Jahre THEATERGRUPPE BLAUEN!
Lustspiel in 3 Akten von Afra Güntert - ein Bauernschwank, wie anno 1989 als die Theatergruppe zu spielen begann.
Regie: Tamara Jeisy Brodbeck
Aufführungsrechte: Theaterverlag F. Bachofner - Freymann, Zürich
 
Bauer Bigeli und sein Sohn Ruedi bewirtschaften den recht gut laufenden Erlenhof alleine, da die Bäuerin vor einigen Jahren verstorben ist.

Für Haushaltsarbeiten sind beide nicht zu begeistern, deshalb haben sie dafür eine Wirtschafterin angestellt. Jedoch der Verschleiss an Haushälterinnen ist enorm, keine kann es ihnen recht machen. Und schon wieder wird eine Haushälterin vor die Türe gesetzt!

Beiden Männern ist klar: es muss endlich wieder eine Bäuerin her. Jungbauer Ruedi hat bereits eine Auserwählte und möchte deshalb auch endlich den Hof übernehmen. Doch Bauer Bigeli will weder das Regiment abgeben noch eine junge Frau auf dem Hof, ganz nach seiner Devise „Bei den Alten bist du gut gehalten“. Sohn Ruedi ist ganz schön gefordert: er muss den Vater von seinen Plänen überzeugen und den Verkupplungsabsichten der Verwandtschaft entgehen. Und das alles unter Zeitdruck!

Ob ihm das wohl gelingt? Wenn Ihr das wissen wollt…

 
"Stöck-Wyys-Cash" 2013

Spannende Krimimalkomödie mit starker Frauenpräsenz und charismatischer Rollenzeichnung. Marlis Fuchs und ihre Freundinnen Hanni, Cecile und Resi treffen sich jahrein jahraus wöchentlich mehrmals zum Coiffeur-Jass. “Inspiriert“ durch eine Serie von Banküberfällen in der Stadt entwickeln sie den Plan eines eigenen Überfalls. Jede glaubt sich auf ihre Weise für das perfekte Verbrechen prädestiniert: Resi als Mutter des städtischen Kriminalkommissars, Hanni mit ihren Fachkenntnissen in trivialer Krimilektüre, Cecile als ehemalige Gerichtssekretärin und auch Marlis, als Bankiersgattin. Ganz so glatt geht die Geschichte dann aber doch nicht über die Bühne und die Verwicklungen und Vertuschungen rund um das erbeutete Vermögen entwickeln sich zum sprichwörtlichen Lauf auf glühender Kohle. Frau wäre das Geld bald nur zu gerne wieder los, aber damit fängt das kriminalistische Verwirrnisgeflecht erst richtig an.

 
"De Neurose-Kavalier" 2012

Psychotherapie ist zu einer Dienstleistung mit ständig steigender Nachfrage geworden. Depressionen, Neurosen und Psychosen greifen immer mehr um sich.

Eine Unzahl von psychotherapeutischen Praktiken und Theorien verheissen Abhilfe. Das Angebot ist enorm: Urschrei-Therapie, Gestalt-Therapie, Sex-Therapie, Hypnose, Autogenes Training, Sensitives Training und so weiter.

Wer soll sich da noch auskennen? Kein Wunder, dass im Supermarkt der Psychotherapie Wissenschaft und Scharlatanerie für den Laien schwer auszumachen sind.

Ausgerechnet in diese Gefilde verirrt sich Felix Bollmann, ein Warenhausdieb, der in seiner bewegten Therapie unter anderem auch ein paar Semester Veterinärmedizin aufzuweisen hat. Bollmann – ein Ganove mit Herz und einem gewaltigen Schlitzohr. Er ist das, was man nur selten findet: Ein ehrlicher Schuft.

Was mag passieren, wenn man einen solchen Typ per Zufall in eine psychotherapeutische Praxis einschleust und auf deren Kundschaft loslässt?

Nun, wie das Leben, beziehungsweise das Theaterstück so spielt, passiert etwas sehr Merkwürdiges – im Psycho-Dschungel tut sich eine Lichtung auf… Bollmann feiert therapeutische Triumphe! Er wird zum Neurosen-Kavalier, der uns – Freud hin, Freud her – an eine uralte Medizin erinnern soll: An die Heilkraft der Mit-Menschlichkeit.

 
 
"Säg doch eifach ja" 2011
 
 
"D Alp – Traum Villa" 2010

Ein Modellhaus ist zu verkaufen und ein vermögender Käufer in Aussicht. Aber leider ist das Haus trotz verschiedener Auszeichnungen alles andere als wohnlich, und so beschliesst Otto Müller, der Chef der Firma Müller Luxusimmobilien AG, zum Schein eine junge Familie im Haus wohnen zu lassen, damit es “warm und gemütlich” wirkt. Dafür muss nun Meili herhalten, sein Verkaufsleiter, und damit fangen die Probleme an. Meili ist nicht verheiratet und nur an seiner politischen Karriere interessiert. Er kriegt deshalb Melanie Simon, eine Werbeschauspielerin, als Partnerin. Weiter gedeihen die Vorbereitungen aber nicht, denn schon ist Monsieur de Manière, der Käufer, mitsamt seiner Frau Hélèna da und will das Haus besichtigen. Allerdings: darüber, dass das Haus leer stehe, kann man sich nun beim besten Willen nicht mehr beklagen. Im Gegenteil: Da sind die Sekretärin Johanna Bühler und das Lehrmädchen Yvonne Willi, die versteckt oder sonstwie erklärt werden müssen. Da taucht Melanies Verlobter auf, für den eine passende Rolle gefunden wird. Da schneien Herr und Frau Fischbach herein, und alle, alle müssen sie hier übernachten, weil an ein Weiterfahren im dichten Nebel gar nicht mehr zu denken ist.

 

"… und alles uf Chrankeschii!" 2009

Im Kantons-Spital St. Gallen steckt man mitten in den letzten Vorbereitungen für die Jubiläumsfeier. Die Ärzte wollen ein Theaterstück vorführen, es sind jedoch noch nicht alle Rollen besetzt. Der tragische Held dieser Geschichte, Dr. Werner Gschwend, muss gleichentags vor einem Kongress eine Rede halten. Die Chefin des Spitals will ihm dabei behilflich sein, da sie von Dr. Gschwends Fähigkeiten als Redner nicht überzeugt ist. Mitten in diese Szenerie platzt eine ehemalige Schwester mit der Nachricht, dass sie und Dr. Gschwend ein gemeinsames Kind haben. Der völlig ahnungslose Dr. muss dieses Geheimnis nun vor seiner Frau und seiner Chefin verheimlichen. Dies ist umso schwieriger, als dass sein Sohn sich im Spital aufhält um seinen “verschollenen’ Vater zu suchen. Mehr oder weniger freiwillig hilft dem gestressten Doktor sein Kollege Dr. Böhni.

 

"D’ Schwindelfiliale" 2008
 
Der Privatier Wanner hat eine Geliebte in Genf. Um aber ohne Risiko ein paar Tage bei ihr weilen zu können, entschliesst er sich, eine Verkaufsfiliale der längst erloschenen Firma Rudiny, Alvarez + Co zu eröffnen. Er stellt darum auch einen “vertraulichen” Buchhalter in Genf an, der die Büroräumlichkeiten inkl. Schlafzimmer hütet und zudem die Geliebte mit allem nötigen versorgt. Diese Sache klappt vorderhand auch recht gut und Wanner geniesst diese süsse Abwechslung in vollen Zügen bis … eben, bis seine Frau diese Filiale einmal besichtigen will und vor allem, seinen Geschäftskompagnon kennen lernen will. Wo soll man nur so schnell einen Kompagnon herzaubern?
 
 
 
"Früehriif" 2007

Vater Mühlebach hat Ferien und liest gemütlich die Zeitung. Dies ändert sich schlagartig, als er auf die Mitteilung stösst, dass eine Vierzehnjährige ein gesundes Kind zur Welt gebracht hat. Gisela und Georg Mühlebach haben selber eine Tochter, die wesentlich älter aussieht als 16 Jahre.

Nun befürchtet Georg, auch seine Tochter könnte schwanger werden und beschliesst, Sonja zu beobachten. Um unerkannt zu bleiben ändert er sein Outfit und präsentiert sich im Hippie-Look der Sechziger-Jahre. In dieser Verkleidung kontrolliert er seine Tochter in der Badeanstalt, und achtet streng darauf, dass seiner Tochter kein Junge “zu nahe tritt”. Man wird jedoch auf ihn aufmerksam und hält ihn für einen Spanner. So wird er von der eigenen Tochter “vermöbelt” und kann aufatmen, als die Polizei im richtigen Augenblick zur Stelle ist.

Selbstverständlich ist er seinen Nachbarn eine Erklärung schuldig und gibt sich als Stiefbruder seiner Frau aus. Der Tochter wird weisgemacht, dass sich ihr Vater auf Geschäftsreise befinde, um so den Stiefbruder ihrer Mutter im Hause unterbringen zu können.

Es kommt wie es kommen muss und Sonja macht sich an Peter, den vermeintlichen Stiefbruder ihrer Mutter heran. Als sie ihm noch ihre Geheimnisse anvertraut, dass sie schwanger sei, klaue, rauche und Alkohol trinke, weiss Georg weder aus noch ein. Denn zu allem Überfluss hat noch seine Nachbarin am Typ mit dem Hippie-Look den Narren gefressen.

Doch ist das alles so, oder kennt seine Tochter sogar die ganze Wahrheit? Und wie kann sich der arme Georg der aufdringlichen liebeshungrigen Nachbarin erwehren?

 

"…und das am Hochzytmorge" 2006

Es ist der Hochzeitsmorgen. Die geladenen Gäste sind in der Kirche und warten auf die Hauptakteure. Die Familie Käppeli macht sich parat. Die letzten Schliffe am Hochzeitskleid werden getätigt. Es ist ein emsiges hin und her. Doch plötzlich hat der Brautvater Karl Käppeli einen heftigen Zusammenstoss mit der Türe und die daraus entstehenden Folgen sind verheerend. Er hat eine Halluzination: Sie heisst Polly und ist eine Frau zum Verlieben. Nur, ausser Karl sieht sie leider niemand. Wie bringt man diesen Mann kurz vor der Trauung und der wartenden Gäste wieder zur Vernunft? Pikante und groteske Situationen sind ebenso die Folgen wie eine heulende Braut und ein vor Wut explodierender Schwiegervater.

 

"Guet Nacht, Frau Seeholzer" 2005

Die Hochzeit wird nicht stattfinden. Das behauptet jedenfalls Frau Seeholzer. Mit ihrer hellseherischen Voraussage sorgt sie für erhebliche Verwirrung, denn die Vorbereitungen für dieses bedeutende Ereignis sind natürlich schon getroffen. Dabei kommt die Heirat mit Viktor Haberthür den beiden Vätern des Geschäftes sehr gelegen.

Die Empörung der Familie über die Prophezeiungen von Frau Seeholzer ist gross. Natürlich glaubt ihr keiner. Doch nach einiger Zeit wird ein Teil der Hänggi-Familie zu richtigen Seeholzer-Fans.

Zum Schluss gibt es trotz aller Verwirrungen doch ein Happy-End. Frau Seeholzer ist eben nicht nur eine blindwütige Wahrsagerin, sondern kennt sich auch aus auf Amors verschlungenen Pfaden.

Ort der Handlung

Das Wohnzimmer der Familie Hänggi an der Sonnenbergstrasse 23 in einer kleineren Schweizer Stadt.

Zeit der Handlung

Eine Woche vor Weihnachten.
1. Akt:      Um vier Uhr nachmittags
2. Akt:      Später, am gleichen Abend
3. Akt:      Drei Tage darauf, abends

 

"Lifting" (Liebi, Lust und Austere) 2004

Maxime Martineau ist am Tiefpunkt angelangt. Ein Leben lang hat er sich für die Bip Bup Uhren und seine Frau abgerackert. Mit sechzig steht er nun da, frühpensioniert, oder – rausgeschmissen, wie er sich ausdrückt. Nicht nur seine Stelle ist er los, auch seine Frau hat ihn verlassen, wegen eines jungen braungebrannten und sportlichen Mannes. Ausgerüstet mit einer Gartenschere schickt er sich an, sein Frührentnerdasein in seinem Sommerhaus in Südfrankreich einzurichten.

Alt und verbraucht fühlt er sich, als er seinen Nachbarn Dr. Ferenbach kennen lernt. Ferenbach ist Schönheitschirurg und betreibt auf dem Nachbargrundstück eine Klinik. Liften, Haareinpflanzungen, Implantate und was sonst noch der Schönheit dient, sind seine Spezialitäten. Maxime entschliesst sich zur Operation und verlässt um 20 Jahre jünger, braungebrannt, sportlich und dynamisch die Klinik. Neue Welten tun sich ihm auf.

Da begegnet ihm seine Nachbarin, Alexandra Bertoux, eine junge hübsche Fabrikantentochter. Sie verlieben sich ineinander. Das abendliche Dinner bei Kerzenlicht, Champagner und Austern endet jedoch chaotisch.

Doch trotz einigen unerwünschten Vorkommnissen wollen die beiden so schnell wie möglich heiraten. Wenn nur das verflixte Geburtsdatum nicht wäre. Wenn Maxim’s wahres Alter auskommt, riskiert er nicht nur Alexandra zu verlieren, sondern auch seinen zukünftigen Job in der Firma des alten Bertoux. Dank laufend neuer Erkenntnisse und Begegnungen beginnen sich die Ereignisse allmählich zu überstürzen.

Lässt sich das wahre Alter der beiden verheimlichen? Kommt es zur Heirat oder ist alles aus? Wird Maxime Generaldirektor und Nachfolger des alten Bertoux?

2017  tgblauen.ch